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Jana’s Travel Diary

Tuesday, 01 Sep 2009

Location: Brisbane, Australia

Mapklappe die dritte, los gehts nach bundaberg.
dieser tag hat sich eher langweilig gestaltet: geduscht, gepackt, sandwiches fuer die fahrt gemacht und anschliessend sonnen auf dem balkon, wo wir marcie und marei nochmal getroffen haben.
danach sind wir mal wieder ein bisschen durch die gegend geirrt, auf der suche nach dem transit centre, dem busstop hier in brisbane. das allerbeste war, als wir das gebaeude gefunden hatten, haben wir in dem center soviele menschen vom personal gefragt, wo wir genau hinmuessen und keiner von denen wusste auch nur irgendwas. also gings mit den schweren rucksaecken von A nach B und wieder zurueck.
nach 9 stunden busfahrt und dem schoensten sonnenuntergang an einem kleinen see an einer raststaette waren wir also in bundaberg.
in unserem neuen zimmer wohnte bereits eine irin, rachel, die um 11pm aufstand. wir hatten erst angst, dass wir zu laut waren, doch dann kam der erste schock in diesem ort, das standby-prinzip:D
jeder der das jetzt liest denkt sich, dass das garnicht sein kann, aber es ist wirklich so. also: gegen 11pm setzt man sich nach draussen (es ist arschkalt nachts hier) und wartet auf durchnummerierten stuehlen 1-5 bis ca. 4am. da kommt der busfahrer paul und schreibt dich auf eine liste und sagt dir, dass du gegen 5.10am nochmal wieder kommen sollst. in der zeit zieht man sich an zum arbeiten, weiss aber noch nicht, on man wirklich arbeit hat. gegen 5.30am werden alle arbeiter, die auf den farmen fest angestellt sind auf anwesenheit geprueft. wenn jemand krank ist oder verschlafen hat, kann der erste fuer denjenigen einspringen, und steht den ganzen tag auf dem feld ohne auch nur eine richtige stunde schlaf. sind die arbeiter vollstaendig, so legt man sich wieder ins bett. ja was soll ich sagen, ich dachte erst die irin erzaehlt uns einen vom pferd, aber das ist wirklich so.....