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JuMaMaJa’s Travel Diary

Saturday, 28 Sep 2019

Location: Melbourne, Australia

MapAm Morgen schwingt sich Marco früh auf, Frühstück und den Camper besorgen. Julia versucht die Jungs in Gang zu bekommen, die schlafen jedoch so tief, dass sie drei vier Versuche braucht.

Bei Ankunft auf dem Campestützpunk, ist der Wagen noch nicht Camperaufnahme läuft gut. Ein etwas älteres Modell, passt aber. Mit dem Camper wird dann die Familie und das Gepäck an der Unterkunft aufgenommen, das neue „Zuhause“ wird erstmal von den Kids bestaunt. Zurück zum Camperstützpunkt, da wir die noch fehlende Einweisung besser mit vier Ohren verfolgen wollen. Wir stellen noch eine kleine Schlampigkeit bei der Reinigung fest...Marco beschleicht das Gefühle, dass sich etwas zu sehr beeilt wurde. Was sch später auch noch bestätigen wird.
Um die Ecke ist direkt ein Einkaufszentrum und wir beschließen deutsch-australisch einkaufen zu gehen. ALDI ist inzwischen auch in Australien vertreten, hier wollten wir uns eh eine Pre-paid Karte zulegen. Ein voller Einkaufswagen liegt hier auch schnell bei 200-250 Aussi-Dollar (ca. 130-150 Euro)...und das bei einem momentan guten Kurs. Das erste typische „Gummi“-Brot wird mit den anderen Sachen erstmal grob im Camper verstaut und wir machen uns raus aus der Stadt gen Great Ocean Road (GOR). Durch zwei drei nette Ort mit idealen Freizeitmöglichkeiten (BBQ, Bootsverleih, Kinderspielplatz, gepflegter Grünanlage an Fluss oder See) wollen wir in Lorne erstmal etwas essen gehen. Der empfohlene Grieche hat von 15-18 Uhr die Küche geschlossen und erfordert dann eine Reservierung. In Lorne ist es uns schon zu trubelig und wir fahren weiter. Der Ort spricht für sich, aber uns sind da schon zu viele Menschen unterwegs. Logisch...es ist Wochenende und auch die Melbourneer sind im Umland unterwegs. Überall wird schon gesurft - was uns schaudern lässt, denn die Temperaturen sind schon an Land etwas frisch (tagsüber ca. 15-20 Grad, nachts ca. 10 Grad). Wir befinden uns bereits im Great Otway National Park. Eine weitreichende hügelige Waldfläche mit viel Eykalyptusbäumen, die stellenweise bis ans Meer reicht. Marco hatte einen kleine Campsite am Meer mit umschließender Waldfläche als ersten Übernachtungsort gewählt. Kennet River nennt sich das Dörfchen. Auf einer toll gelegenen kleinen Campsite bekommen wir einen Platz. Marco hatte den Jungs schon im Flugzeig gesagt, dass sie spätestens heute ihre ersten wild lebenden Koala sehen werden. Die Dame an der Campsite-Rezeption bestätigt dies.. „Yes, we have koalas around the campsite and in the park“. Wir positionieren den Camper und richten ihn fertig ein, bis der erste aufs Örtchen muss. Wir gehen durch den Caravan-Park, bestaunen die Campingausrüstung der Australier. Dann entdeckt Marco den ersten Koala im Baum, noch auf dem Campingplatz. Ein Auflauf an der Straße hinter dem Park (Kenneth River Walk): Hier werden wildlebende Papageien gefüttert und der nächste Koala wird entdeckt. Matthi und Jakob sind beim Füttern mit dabei, andere Reisende geben etwas Futter ab. Es entwickelt sich ein Wettkampf zwischen den 3 Jungs... Wer sieht den nächsten Koala! Wir wandern die Straße bergauf und entdecken insgesamt 10 Koalas... Matthi ist superstolz, er hat auch einen alleine entdeckt.
Zurück im Camper, richten wir uns weiter ein und Marco kocht Nudeln mit Bolognese. Da wir keinen Campingplatz mit Stromzugang bekommen haben, und die 12 Volt Batterie ihren Geist nach einiger Zeit aufgibt, essen wir mit romantisch im Licht der Taschenlampe. Auch die Heizung bekommen wir ohne Strom nicht an... es ist richtig kalt. Die Jungs kuscheln sich im Alkoven zusammen, wir Großen im hinteren Teil des Mobils.... am Morgen dann sind wir dann wieder zu Viert in einem Bett. Das ist auf Dauer etwas eng... mal sehen ob die Jungs sich auch an ihr eigenes Bett gewöhnen.