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JuMaMaJa’s Travel Diary

Monday, 30 Sep 2019

Location: Port Campbell-Port Fairy, Australia

Map3. Tag
Port Campbell- Port Fairy

Hatten eine gute Nacht... Kinder auch, haben durchgeschlafen. Es ist wieder richtig kalt: so 10 °C diese Temperaturen hatten wir irgendwie nicht so ganz auf dem Schirm.
Julia probiert am Morgen die Duschen am Campingplatz. Ein Reinfall, es tröpfelt lauwarm aus der Leitung... Haare waschen eher eine Tortur. Das härtet ab!
Nach dem Frühstück und dem Halt an der Dumping Station geht es los erstmal östlich zu den 12 Aposteln. Das sind diese Felsformationen.... Felsspitzen die einsam als Reste der erodierenden Landspitzen im Ozean stehen. Die Zahl ist irritierend, aktuell sind es nur noch 6 Stück an dieser einen Stelle. Es gibt an der Küste immer wieder diese Felsspitzen, Brücken etc. Es ist aber tatsächlich sehr beeindruckend.... Die Kräfte des Ozeans etc. Jakob im Anblick der Spitzen: „Die Welt ist schön!“ Recht hat er :-).
Wir gehen diverse Wege, wollen auch zu den Gibson Steps, die sind aber gesperrt... der längere Spaziergang dahin ist aber auch ein Erlebnis an sich. Immer wieder wird vor Schlangen gewarnt und gebeten auf den Wegen zu bleiben.
Die Loch Ard Gorge, eine Schlucht die man über Treppen erreichen kann, schauen wir uns auch noch an. Hier sind wohl schon einige Schiffsbrüchige gestrandet. Für uns ist es ein wunderschönes Fleckchen Erde und die Kräfte des Ozeans sind auch hier zu spüren. Die Jungs haben Spass im Sand zu spielen, vor den Wellen zu flüchten und auf Felsen zu klettern. Begeistert wird auch jeder Hubschrauber kommentiert, der hier im 20 Min Takt die zahlungskräftigen Touristen über die Felsformationen fliegt. Start und Landung konnten wir in der Nähe unseres Parkplatzes sichten.
Als wir aus Port Campbell westlich weiterfahren halten wir an einer weiteren Formation: die einstige 2bogige „London Bridge“... Jetzt steht nur noch ein Bogen frei im Meer.

Am Camper zurück haben wir Sorge, dass unser Wassertank undicht ist, er scheint auszulaufen. Mal sehen wie lange wir mit dem Wasser auskommen.

Über Land an zahlreichen Milchfarmen vorbei geht es über Warrnambool (Stop beim Aldi) nach Port Fairy.
Hier fahren wir den Southcombe Caravan Park an, einfach weil er sehr zentral liegt. Wir bekommen einen guten Platz ohne Stromanschluss aber direkt an Spielplatz, Küche und Waschkomplex. Die Jungs sind begeistert. Marco hatte den Jungs heute noch Kängurus versprochen, nach dem Einrichten geht es los zu einem längeren Spaziergang zu Strand, Insel Griffith, die über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist, und dem Ort. Gleich beim Strandzugang sehen wir unser erstes Wallaby! Die Jungs sind zunächst quängelig, aber dann haben sie einen riesigen Spass beim Suchen der Wallabys.... wir sehen noch zahlreiche und sogar eines mit „Joey“ im Beutel. Es ist Frühling und viele Tiere haben Nachwuchs. Zudem Buddeln im Sand und hüpfen über Felsen.... so schaffen wir in der Dämmerung noch den kompletten einstündigen Rundweg um die Insel... als Belohnung kehren wir im Ort im Fish & Chips Restaurant direkt am Hafen ein, nach Empfehlung eines Einheimischen... Es ist dann doch etwas gehobener... Wir bestellen Fish & Chips und dann kommt der Kellner mit einer riesigen Fischplatte für 2 Personen, bei der Bestellung ist was schiefgelaufen... naja, wir bieten uns an diese doch zu nehmen, bevor sie weggeworfen wird.... Wow, zum Preis von unseren ursprünglich bestellten Fish&Chips Gerichten... der Hammer! Die Jungs sind zufrieden mit den Chips und zum Nachtisch ein Eis, was sie erfolgreich selbständig bestellt haben. Im Dunkeln geht es zurück zu unserem Camper.