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JuMaMaJa’s Travel Diary

Thursday, 03 Oct 2019

Location: Port Elliot, Australia

MapMit Blick auf Clayton Bucht, jedoch recht bewölkt, wachen wir auf. Gegen Mittag soll die Sonne aufkommen, früher als erwartet sind die Wolken größtenteils weg, wir packen zusammen und rufen wegen des defekten Wassertanks die Camper-Vermietung an. Sie kümmern sich wirklich gut und nach kurzer Zeit erhalten wir einen Recall. Wir sollen nach Port Elliot in eine Werkstatt. Da wir dort eh hin wollen, stört uns das nicht sonderlich. Auf dem Weg dorthin sehen wir noch ein paar Pelikane und Rosa-Kakadus.
Goolwa, ein lohnendes Örtchen an der Mündung des berühmten Murray-River, müssen wir auslassen, da die Werkstatt etwas Zeit brauchen wird. Aber alleine die Durchfahrt ist schon ansprechend. Teils alte urige Häuser aus Sandstein, hier und da mal umpflanzt mit einer Zypressenart oder Weinreben, eine gemütliche Ortsdurchgangsstraße mit einladenden Ladenlokalen. Es gibt einen Strand, die Vielfalt an Freizeitmöglichkeiten scheint groß. Nach Adelaide sind es zudem auch nur ca. 80 km.
Kurz danach erreichen wir Port Elliot und die Werkstatt. In der typischen Art der Australier ist alles „No Worries“ und wir sollen in einer Stunde wiederkommen und derweil den Tank gut leer laufen lassen. Wir checken zwischenzeitlich den Campingplatz des Ortes und buchen uns schonmal ein. Dann bringen wir den Camper in die Werkstatt und vertreten uns für einen Snack die Füße im Ort. Jakob bekommt einen Friseurtermin verpasst - der Herr war genervt von den Zottel an den Ohren. Während es Matthi nötiger hätte, bekommen wir ihn nicht dazu sich seinem Bruder anzuschließen. Er will seine langen Haare behalten und der Ein oder Andere „Surferboy“ im Zottellook bestätigt seinen modischen Trend. Wir gewähren ihm noch etwas Schonzeit. Noch ein Kaffee, ein nettes Gespräch mit einer Australierin und schon können wir unseren Camper wieder holen. Der Wassertank ist geflickt, die Batterie unterdemensioniert getestet, funktioniert aber. Wir fahren auf den Campingplatz. Der Stellplatz ist direkt neben einem Spielplatz mit Hüpfkissen und co. Die Jungs sind schneller verschwunden als wir gucken können - wir haben sie gut ihm Auge und können unsere nächsten Tage auf Kangaroo-Island planen.
Zum Abend hin laufen wir noch einen kleinen Walkway entlang der Bucht. Sie ist umgeben von vielen großen roten Steinen, die im Sonnenuntergang noch einmal ganz besonders zur Wirkung kommen. Das erinnert uns direkt an so manchen Moment im Outback.
An der Camper-Reception hat man uns gesagt, dass mit etwas Glück Wale und Delphine in der Bucht sein könnten. Und wir haben Glück - schon nach kurzer Zeit sehen wir empor gepustete Wasserfontänen... Wale treiben in der Bucht und etwas weiter springen Delphine vor sich her. Fantastisch - Ziel für heute erreicht. Die Jungs sind begeistert. Ein paar Fotos kriegen wir mit Ihnen hin. Wir beobachten sie eine Zeit und laufen zurück zum Camper.
Überall in Australien gibt es weitgehend ordentliche Rastanlagen.(Sitzgruppe, oft beschattet, teils mit Grillmöglichkeit für das kleine BBQ zwischendurch) Diese werden in der Regel gut angenommen und dem entsprechend auch pfleglich behandelt.
Am Camper angekommen packt Marco das Nötigste zusammen und grillt ein paar Hühnchenspieße mit Zucchini auf den zur Verfügung stehenden Grills vor der Gemeinschaftsküche. Perfekt.
Am Abend wir noch was gebastelt und dann gehts in Bett. Wir müssen morgen früh raus, um die Fähre nach Kangaroo-Island um 10 Uhr nicht zu verpassen....