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JuMaMaJa’s Travel Diary

Saturday, 05 Oct 2019

Location: Kangaroo Island, Australia

MapDie gestern gesichteten Koalas sind heute Morgen nicht mehr auf den Bäumen. Dann haben sie also des Nächtens nochmal den Baum gewechselt, nachdem wir uns hingelegt haben. Schade. Nach dem entspannten Frühstück laufen wir den „Koala Walk“ angrenzend zu unserem Campingplatz. Es dauert nicht lange und Marco sichtet den ersten.... es folgen noch ein paar. Erst geht es durch Eukalyptusssträucher, dann durch eine Fläche mit relativ einzeln stehenden gigantischen Eukalyptusbäumen. Es wird schon wieder zu einem Wettstreit wer den nächsten sieht.
Wir wollen heute einen Teil des riesigen Flinders Chase Nationalpark erkunden, fahren zum Visitorcenter und lassen uns dort beraten. Wir wählen ein Tagesticket und bekommen ein paar Tips zu Wanderwegen und Co. Ein paar Wege sind erst am späten Nachmittag zu empfehlen, da die Tiere dann langsam aktiv werden. Mit dem Auto fahren wir die zwei Highlights des Nationalparks an. „Admirals Arch“, ein Felsbogen unter einer Landzunge, der über einen gut angelegte Holzstege zu erreichen ist. Um die Landzunge tosende Wellen und auf den Felsen lauter sonnenbadende und teils aktive Seelöwen und neuseeländische Seebären. Auf jeden Fall ein tolles Erlebnis. Ein weiterer Weg führt uns über diverse Aussichtspunkte zu einem Leuchtturm anno 1909.
Mit dem Camper geht es weiter zum 2. Highlight. Das sind die „Remarkble Rocks“. Gigantische von Wind und Wetter geformte Felsbrocken, die auf einer Anhöhe am Meer schon aus weiter Ferne zu sehen sind und so garnicht ins übliche Landschaftsbild passen. Irgendwie erinnern sie uns an den Ayers Rock oder die Olgas im roten Zentrum des Kontinents. Holzstege führen uns hin. Hier ist Klettern erlaubt und wir alle haben großen Spaß an diesem riesigen „Naturspielplatz“. Hier knipsen nicht nur wir viele Fotos; auch alle anderen Touris lassen sich zig Posen einfallen. Man muß nur immer hoffen und warten, um nicht noch ungebeten Gäste mit auf den Fotos zu haben ;-).
Im Anschluss parken wir den Wagen am Visitorcenter und machen von dort aus eine ca. 2 stündige Busch-Wanderung auf der Suche nach möglichst vielen Wildtieren. Der Weg ist wieder gut mit Holzstegen und Schotter ausgebaut, viele Aussichtspunkte zweigen ab. Wir kommen in den Genuss Wallabys und Kängurus sowie zahlreiche Hühnergänse zu sehen. Das Schnabeltier, nachdem der Wanderweg (Platypus Walkway) zugleich benannt ist, suchen wir vergeblich. Obwohl die Jungs toll mitmachen und sich ganz leise an den Aussichtspunkten der Wasserlöcher verhalten, bleibt uns der Anblick dieses eierlegenden (!) Säugetieres in Form einer Biberente leider verwehrt. Wir sind zu früh, bessere Chancen hat man zum Sonnenuntergang, in der Nacht und am Morgen, wenn sie aktiv jagen. Stattdessen sehen wir eine Echse in einem Baumstumpf, einen Echidna (ähnlich wie ein Igel), der unbeeindruckt von uns am Weg in einem Ast nach Ameisen pult und dann auf dem Rückweg nochmal verstärkt Kängurus. Die Jungs halten Dank der vielen immer wieder neu auftauchenden Tieren tapfer durch. Die längere Schleife des Heritage Walk sparen wir dann doch, der Hunger treibt uns zurück zum Campingplatz! Hier wird noch gekocht, gegessen und gespielt und ab geht wieder in die Koje! Fotos folgen...