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JuMaMaJa’s Travel Diary

Sunday, 06 Oct 2019

Location: Kangaroo Island, Australia

MapNachdem wir wegen der Zeitumstellung verschlafen haben, packen wir zusammen. Wasser erneuern, Abwasser ablassen etc. Wir machen den Stellplatz frei, parken somit das Fahrzeug um und gehen noch den Lagoon Walk vom Campingplatz aus: Koalas, Kängurus, Wasservögel, Schafe und Truthähne, ein schöner Mix örtlicher Flora... Wahnsinn, dass hat sich noch gelohnt!

Übrigens ist es immer spannend bevor wir aufbrechen! Sind wirklich alle Sachen im Camper sicher verstaut? Die Sicherungsknöpfe in den Schubladen und Schränken gedrückt? Tische, Leiter verstaut? Kühlschrank richtig zu? Liegt noch was auf dem Küchentresen? Während der Fahrt sind wir schon durch einigen Lärm von nicht gesicherten Sachen genervt worden. Der Kühlschrank ging schon auf und der Inhalt landete im Flur... Der Besteckkasten ist schonmal komplett rausgeflogen, Tisch oder Leiter waren nicht richtig gesichert, Bücher aus dem Regal flogen herunter... die Schublade mit den Mülleimern ging auf. Jedesmal was Neues! Aber wir perfektionieren uns! Dafür haben wir ja auch noch ein paar Wochen Zeit ;-).

Wir fahren weiter zur Hanson Bay! Einer netten offensichtlich einsameren Bucht an der Südküste, wir genießen sie nämlich ganz alleine. Mit Kaffee und Buddelzeug sind Erwachsene und Kids zufrieden.
Nächster Stop an den Kelly Caves! Wir buchen eine Höhlenführung. 16 m unter der Erde finden wir eine wunderschöne Tropfsteinhöhle vor, die durch die unterschiedlichen Meeresspiegel der Jahrtausende entstanden ist. Die Jungs und uns gefällt es gut. Allerdings stellt der Ranger zwischendurch das Licht aus, da klammern sie sich die Jungs an Mama und Papa. Man sieht nichts mehr und kann auch kein Echo hören. Sehr beeindruckend. Dann entzündet der Ranger eine Kerze und zeigt uns. was die ersten Eroberer der Höhle sehen konnten. Jetzt sehen wir dank Strom Gott sei Dank wesentlich mehr.
Weiter gehts: On the Road. Wir werfen einen Blick auf Vivonne Beach und fahren dann zur Sealbay. Heute ist das Wetter deutlich abgekühlt und wir haben leider nicht ganz so viel Geduld an der Küste beim Beobachten der Seelöwen, es ist kalt und windig. Viele liegen nur da und ruhen sich aus, andere agieren miteinander. Man merkt auch hier die Frühlingszeit, denn wir sehen viele Mütter mit ihren kleinen Robben.
Wir fahren schließlich weiter zum Campingplatz in American River, einem Fischerort an der Nordküste. Eine Lady aus Tasmaien hilft uns noch bei der Anmeldung auf der von der Regierung geführten „Selfregister Campsite“. Die ungezwungene Aufmerksamkeit der Australier und Neuseeländer überrascht uns immer wieder, wollte Julia doch eigentlich nur gucken, ob noch ein Stellplatz ohne Strom frei ist. Schwupp, wird uns Hilfe angeboten. Auch sonst wird man regelmäßig angesprochen und in nette Gespräche verwickelt- uns gefällt das sehr, denn dem eigenem Englisch tut's gut und so manche Info war schon hilfreich.
Wir stecken nun jedenfalls Geld in einen Umschlag und werfen es in einen Briefkasten. Marco kocht lecker und wir spielen „Ich sehe was was du nicht siehst“.