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JuMaMaJa’s Travel Diary

Tuesday, 08 Oct 2019

Location: McLaren Vale - Adelaide Hills, Australia

Map11. Tag
Kangaroo Island- McLaren Vale-Adelaide Hills
Wir lassen uns früh wecken und sind dankbar über die Heizung im Camper, die wir vor dem Aufstehen nochmal anmachen. Es gibt heißen Toast und Joghurt, damit wir für die Überfahrt auf das Festland eine gute Grundlage haben. Um 8 Uhr sind wir an der Fähre und checken ein. Auch hier fährt Marco das Fahrzeug aufs Schiff, Julia geht zusammen mit den Jungs über die „Gangway“ aufs Schiff. Wir bekommen tolle Sitzplätze und haben die Crew beim Ab- und Anlegen im Blick. Das Meer ist deutlich ruhiger als auf der Hinfahrt. Auf dem Festland tanken wir direkt nochmal und fahren ins Weingebiet McLaren Vale. Auf der Fahrt suchen wir die kinderfreundlichsten Weinbauern raus. Unser erster Stop ist die Gemtree Winery mit Spielplatz und nettem Ausblick. Wir machen ein Tasting und Essen eine Platte mit lokalen Produkten (Brot, Oliven, Käse, Schinken, scharfen Aufstrich, Kräckern etc.). Es gibt Biowein, der uns nicht sonderlich umhaut. Wir fahren weiter zum Maxwell Estate, dass mit einem Labyrinth wirbt (aus Tujahecken oder Ähnlichem). Während Marco kurz noch zwei Tropfen kauft, verlaufen wir anderen uns schon mal im Labrinth. Das macht richtig Spaß: Verstecken und Fangen im Labyrinth. Matthias nutzt zwischendurch einfach den Weg durch die Hecke. Als Marco hinzukommt, wechseln die Teams stetig und die Freude ist groß. Tolle Sache. Marco topt Matthas moggeln, dadurch, dass er uns auf einmal von Außerhalb an der Nase rumführt.
Zum Schluss fahren wir die Woodstock Winery an: Toller Spielplatz und ein Gehege mit Emu und Kängurus. Marco und Julia probieren noch ein paar Weine, während die Jungs beschäftigt sind. Die Fütterung der Kängurus haben wir verpassst, aber es ist trotzdem toll diese nochmal aus der Nähe zu beobachten. Mit einem Hörspiel für die Jungs geht es weiter gen Adelaide Hills. Marco hat einen gut gelegenen Platz herausgesucht der zwischen Hahndorf und Adelaide liegt und uns mindestens in den nächsten 2 Tagen als Basis dienen soll. Volltreffer! Super nette und helfende Besitzerin, super günstig und wunderbar in der Natur gelegen. Für das abendliche Lagerfeuer fangen die Jungs gleich super motiviert an Holz mit anderen Campern zu sammeln. Wir verschieben das Aufsuchen des Infocenters auf den nachfolgenden Tag und schalten auf „Entspannen“ um. Die Betreibern bringt uns noch ein paar Dinge vom Einkauf in der Stadt für das Abendbrot mit, darunter selbstangebauten Knoblauch. Wir machen mit den Jungs eine der Wanderung auf dem weitläufigen Gelände. Die Betreiberein berichtet, dass ihre Vorfahren seit 1838 in Australien sind, Pinoniere waren und dieses Land schon sehr lange in ihrem Besitz ist. Sie selbst habe ein Café im nächsten Ort und habe spontan die Leitung des Campingplatzes übernehmen müssen, nachdem ihr Vater Weihnachten verstorben sei. Dessen Leben war dieses Land und die Betreuung der Anlagen. Am Koalacreek findet wir selbstgebaute Kletteranlagen vor, die ihre beste Zeit schon hinter sich haben. Aber das tut dem Zweck keinen Abbruch. Die Jungs und wir haben viel Spaß. Wir sammeln auf dem Weg weiteres Brennholz. Tiere sehen wir nicht, aber die Gegend gefällt uns sehr. Ein Juwel in bester Lage...
Zurück am Platz wird gegrillt (Spungfleisch-Spieße mit Potato-Wedges und Salat) und parallel wird das Feuer angeschmissen. Eine nette Runde findet sich zusammen. Eine Frau aus Brisbane mit Tochter (12) ,seit 7 Monaten unterwegs, Schulunterricht geht von unterwegs. Eine weitere Familie aus Perth mit 3 Mädels, seit 5 Monaten unterwegs (nach 10 Jahre in einer Firma darf man hier in Australien 3 Monate frei machen - in dem Fall plus regulärer Urlaub etc.). Und ein belgisches Pärchen das 1/2 Jahr reist (Australien/Thailand/Laos/Neuseeland). Tolle Gespräche, Marshmellows und Wein... voll schön. Nachdem das Feuer runtergebrannt ist, verschwinden alle in ihre Camper... für morgen steht fest, wir sammeln etwas mehr Feuerholz. Sleep well.