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JuMaMaJa’s Travel Diary

Friday, 25 Oct 2019

Location: Emerald - Wilson Prom NP, Australia

Map28. Tag
Berwick - Emerald Lakeside - NP Wilson Promontory
Wir werden vom Regen geweckt, Matthi klagt über Fußschmerzen. Naja, nach dem gestrigen Stadtmarathon, können wir es heute auch etwas ruhiger angehen lassen. Wir fahren nach dem Frühstück nach Emerald-Lakeside und überraschen die Jungs mit einem Freund der Lokomotiven Emma (Jim Knopf) und „Thomas“. Lakeside ist eine Zwischenstation der Dampflok Puffing Billy. Wir buchen beim Conductor die Hin- und Rückfahrt Lakeside-Gembrook. Passend zur Abfahrt hört es auch auf zu regnen. Die Jungs sind begeistert und auch wir Großen freuen uns mit ihnen. Wir fahren durch Wälder, Wiesen und über Holzbrücken der Dandenong Ranges (Hügelkette westlich on Melbourne). In den offenen Waggons umschwirrt uns gelegentlich der Dampf und Rauch, so können die Fahrt mit allen Sinnen wahrnehmen ;-).
In Gembrook machen wir einen kurzen Bummel durch das Örtchen, hier gibt es aber nicht viel zu sehen. Es ist nasskalt, also kehren wir in ein Lokal ein, trinken Tee und essen eine Kleinigkeit. Für die Jungs sind tolle Spielsachen vorhanden. Anderthalbstunden später geht es mit Puffing Billy wieder zurück. Jetzt kommt langsam die Sonne wieder raus, die Fotos wirken doch gleich was freundlicher.

Zwei Stunden fahren wir dann zum Wilson Promontory Nationalpark. Um nicht den gleichen Fehler wie am Vortag zu begehen, buchen wir den Campingplatz am Tidal River sicherheitshalber (es ist Wochenende) direkt online vor - 3 Nächte im größten berühmtesten Nationalpark des Bundesstastes Victoria. Die Jungs schlafen fast die ganze Zeit.
Mit der Einfahrt in den NP sehen wir gleich wieder „Wildlife“. Wallabys am Straßenrand und dann tatsächlich einen Wombat. Dessen Anblick in freier Natur hat uns noch gefehlt. Wir können leider nicht spontan anhalten, um ihn den Jungs zu zeigen. Die sind darauf total enttäuscht. Da wir recht langsam fahren müssen und uns kaum andere Fahrzeuge begegnen, holen wir die Jungs für die letzten Kilometer nach vorne. Julia nimmt sie auf den Schoß. Wir sichten noch weitere Wombats, Wallabys, Kaninchen und diverse Vögel. Klasse!
Zum Sonnenuntergang sind wir am Platz. Der Campingplatz ist traumhaft schön gelegen und wir suchen uns einen Stellplatz nah am Meer. Erst morgen, wenn wir einen Stellplatz mit Strom haben, bekommen wir einen Platz zugewiesen.
Wir entscheiden uns noch einen kurzen Spaziergang zum Strand zu machen und laufen gleich nochmal einem Wombat und einem Wallaby über den Weg. Wir kommen im Dunkeln zurück...basteln, essen, toben. Die Jungs dürfen noch etwas „Stinky und Dirty“ auf dem Tablet schauen während Mama und Papa bei einem Glas Rotwein chillen und das Tagebuch versorgen.
Zur Nacht regnet es wieder - so ein Prasseln aufs Autodach ist doch beruhigend.

Unsere Tage hier unterliegen leider einer kühleren Wetterfront (10-11 Grad) mit Regen und stärkerem Wind. Zwischen hier und Sydney (unserer Endstation in Australien) liegen ein paar Temperatur- und Breitengrade...Sydney hat heute 30 Grad bei bester Sonne.
Aber egal, wir werden morgen bei der Besucherinfo die Wanderwege checken und wieder eine Lage Klamotten mehr anziehen.