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JuMaMaJa’s Travel Diary

Monday, 28 Oct 2019

Location: Tathra, Australia

Map31. Tag
Wilson Promontory NP-Tathra
Um 9 Uhr sind wir auf der Straße. Es ist sonniger als die Vortage aber immer noch etwas bewölkt. Nach Sydney sind es ca. 1000 km. Das können und wollen wir heute nicht schaffen. Wir planen noch ein, zwei Tage an der Jervis Bay zu verbringen, von dort aus sind es dann nur noch 200 km nach Sydney. Für die Abgabe des Campers am 01.11. sollte das reichen.
Wir fahren also los und gucken wie weit wir heute kommen. Aus dem Wilson Prom NP heraus bleibt es links und rechts der Strasse für eine lange Zeit sehr grün. Wir folgen dem Highway (A1) der zumeist der Küste folgt. Der Highway ist hier allerdings, außerhalb der großen Städte, eher mit einer deutschen Landstraße zu vergleichen. Wir kommen etwas nördlicher, es wird etwas wärmer und man sieht der Vegetation an, dass sie es trockener hatte. Das Grün weicht einen Gelb. Inklusive Pipipausen erreichen wir nach ca. 4 Stunden den überschaubaren aber sehr hübschen Küstenort Kalimna. Er liegt im „Gippsland Lakes Conservation Reserve“ (gut 100 km Küste bzw. Vorgewässer). In Kalimna steuern wir eine typsich australischen Rastplatz/Freizeitanlage an. Top Spielplatz, BBQ-Grill, Tolietten, das Ganze direkt am Fluss - perfekt. Gegenüber ist direkt der Aldi, wunderbar für einen kurzen Einkauf. Hier machen wir jedenfalls gute zwei Stunden Rast, lassen die Jungs spielen, grillen einen Snack und fahren nach einem weiteren Tankstop gegen 15 Uhr weiter. Nebenbei haben wir erfahren, dass Kalimna nicht nur ein netter Urlaubsort ist, sondern zu gleich auch einer der bedeutesten Fischereihäfen der australischen Südküste.
Wir verlassen irgendwann den Bundesstaat Victoria und sind nun in New South Wales (NSW). Es dämmert, die Tiere werden wach und aktiv. Wir gucken uns einen netten Campingplatz direkt am Meer aus. Wir durchfahren noch den Küstenort Tathra, kurz dahinter geht es dann 4 km lang über eine üble Schotterpiste. Um 19:30 Uhr parken wir unser Wohnmobil auf dem Campground. Meerblick pur und umgeben von Kängurus. Wir gehen noch kurz zum Strand und sind nicht alleine, auch Kängurus...super gut! Es sind so viele, dass dessen Poo-Duft gelegentlich in der Luft liegt. Aber die Meerebrise überwiegt zum Glück.
Es gibt noch Suppe und Reste-Essen. Nach fast 650 km Fahrt ist nun Feierabend. Die Jungs haben das jedenfalls gut gemacht (auch Dank zweier Hörspiele, die im Repeat gefühlte zehnmal liefen).