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JuMaMaJa’s Travel Diary

Friday, 08 Nov 2019

Location: Whangamata, New Zealand

Map42. Tag
Marco`s Wecker geht um 7:00 Uhr, denn er fährt nach dem Frühstück mit Tim und dessen Boot raus aufs Meer angeln. Sie fahren mit dem Anhänger samt Boot zur Wharf von Whangamata und bringen das Boot zu Wasser. Recht nah am Strand von Whangamata liegen drei kleinere Inseln, da wollen sie es versuchen. Bis Mittag soll es nicht zu windig sein, alles andere ist Glück.
Bis zum ersten Angelspot wird eine Köder hinter dem Boot her gezogen. Beim Umfahren der Inseln sieht Tim eine unruhige Stelle im Wasser. Wir fahren hindurch und haben einen ersten guten Biss. Es ist ein Kahawai mittlerer Größe. Kahawai hatten wir am ersten Abend auf dem Teller - bitte mehr davon! Nah der Steilwand einer der kleinen Inseln wird der Anker geworfen, Angel ins Wasser und warten...nix. Hier werden eher die Fische gefüttert als gefangen. Sie fressen die Köder vom Haken runter und beißen nicht. Erneut wird der Köder geschleppt....nix. Leider kommt dann der Wind auf, es wird unruhig. Ein Angelspot in Hafennähe scheint nun besser.
Währenddessen kommt Julia mit den Jungs etwas langsamer in Gang. Wir frühstücken gemeinsam mit Pat und packen ganz entspannt ein paar Sachen zusammen. Die Jungs möchten gerne wieder an einen Spielplatz und an den Strand. Kurz vor Mittag fahren also an den Spielplatz zwischen der Marina und der Wharf. Die Jungs werfen nur einen kurzen Blick auf die Spielgeräte und vergnügen sich dann lieber mit dem Sand des Strandes. Pat und Julia haben es sich gerade auf einer Picknickdecke bequem gemacht, da kommt schon der Anruf von Marco. Die Zwei sind wieder im Hafenbereich eingetroffen. Schnell wieder alles zusammengepackt und ab an die Wharf. Pat hat von einer Nachbarin Kinderschwimmwesten organisiert und so bekommen die Jungs die Möglichkeit noch eine kleine Runde mit im Boot von Tim zu fahren. Was für ein Erlebnis!
Pat zeigt währenddessen Julia die „Marina“ den Anlegehafen. Hier liegt auch ein Segelboot, das Tim geplant und dann bauen hat lassen. Nach einigen Jahren hat er es dann verkauft und ein kleineres Boot angeschafft. Laut Pat ist er nach wie vor ziemlich stolz auf das Boot, aber aktuell ist es in einem schlechtem Zustand. Der Käufer scheint am Schiff zu arbeiten.
Im Anschluss treffen wir uns an dem Ufer, an dem die Männer das Boot wieder auf den Anhänger geladen haben. Sie präsentieren ihre gefangenen Fische: den vor genannten Kahawai und noch einen kleineren Spotty. Sie hatten noch ein paar andere Bisse, die Fische waren jedoch alle zu klein. Aber das Erlebnis zählt!
Wir fahren alle wieder zu Tim & Pats Heim und bereiten dort einen Mittagssnack. Es gibt Sandwiches zum selber belegen mit Salat, Schinken und Co auf der sonnigen Terasse. Urlaubsfeeling pur. ;-)
Nach dem Essen machen Pat und Julia einen schönen Spaziergang in diesem schönen, magrovenbewachsenen und vom Meer geschützen Hafenteil der Bay of Penty. Einmal bis zur Marina und zurück. Wunderschöne Ausblicke!
Marco unterhält sich mit Tim über das Angeln. Tim zeigt ihm seine Artikel in einer Fachzeitschrift für Angler samt seiner bemerkenswerten Fänge. Hut ab! Die Jungs werden in der Zeit mit Benjamin Blümchen bespasst ;-)
Am Nachmittag kommt ein älterer Nachbar (88) zu Besuch (den Namen haben wir nicht abgespeichert ;-)). Ein Schotte der 1962 nach NZ gekommen ist, aber davor einige Jahre in Köln-Wahn für die RAF (Royal Air Force) stationiert war. Er geht nochmal nach Hause und kramt alte schwarz-weiß Fotos heraus und zeigt sie uns. Er berichtet von Köln in der Nachkriegszeit, der Zerstörung, von seinen Erfahrungen im Karneval und den Reisen an die Mosel etc. Er ist ganz begeistert. Er hat eine tolle Erinnerung an seine Zeit in Deutschland und kramt alle seine Deutschkenntnisse hervor. Parallel finden die Essensvorbereitungen statt. Der gefangenen Kahawai wird geräuchert und der kleinere Fisch in Fishcakes (Fischfrikadellen) verarbeitet. Dazu bereiten wir Salat und Gemüsesticks. Lecker!
Nach dem Abendessen gibt es noch einen leckeren Tee und die Jungs bekommen tolle Holzautos von Pat & Tim geschenkt. Ein Freund von Tim hat sie selbst hergestellt. Die Jungs sind begeistert, aber zu aufgedreht. Wir verabschieden uns in den Camper und machen die Jungs (samt neuer Autos) fürs Bett fertig.