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JuMaMaJa’s Travel Diary

Monday, 11 Nov 2019

Location: Hot Water Beach, Whangamata, New Zealand

Map45. Tag
Heute morgen ist es aufgeklart, Sonne und Wolken im Mix. Das lässt hoffen, denn unser Ziel sind heute die heißen Quellen am „Hot Water Beach“. Dort kann man sich Spaten in sämtlichen Touristencafés und Souvenierläden ausleihen und man buddelt sich am Strand bei Niedrigwasser einen eigenen kleinen Pool! Auf der Nordinsel Neuseelands gibts eine Menge vulkanische Aktivität.
Wir waren vor neun Jahren schonmal hier. Leider fehlen uns die Erinnerungen, ob und wie erfolgreich wir beim buddeln waren. Mit den Jungs denken wir, wird es richtig Spaß machen.
Also gesagt getan: Im Art NZ-Shop leihen wir uns zwei Spaten. Und diesmal machen wir es nach der Vorgabe aus den Reiseführer. Man soll möglichst 2h vor Niedrigwasser da sein. Also sind wir um 10:30 Uhr auf den Weg an den Strand. 12:30 soll „Low Tide“ sein. Wir gehen zu dem beschriebenen Strandabschnitt und sind hier auch nicht die Einzigen. Schnell sehen wir vorgebuddelte Pools im höheren Strandabschnitt, aber die sehen aufgrund es Schwefels nicht besonders einladend aus. Wir wollen unseren eigenen Pool neu anlegen und beginnen ein Becken in Höhe der Wellenausläufer auszuheben. Wir buddeln sehr motiviert, aber das Wasser fühlt sich noch kalt an. Wir haben die Hoffnung, dass es noch wärmer wird, wenn die Wellen zurück gehen. Dann spricht uns ein älteres Pärchen an, dass am Strand spazieren geht. Sie zeigen uns eine Stelle (Hotspot) nahe der unsrigen, an der der Sand warm und teilweise richtig heiß ist. Sie empfehlen uns, an dieser Stelle zu buddeln.
Das lassen wir uns nicht zweimal sagen und verstehen plötzlich wie es funktioniert. Zwischendurch gestört durch stärkere Wellen, buddeln wir kräftig weiter und schaffen es einen eigenen Pool auszuheben. Bis zu Umkehr der niedrigen Tide liegen wir in unserem eigenen Hot Water Pool, naja Warmwasserpool, da ja auch noch kaltes Wasser nachdrückt. Die Jungs findens toll und planschen was das Zeug hält. Beide waren allerdings schon früh bzw. beim buddeln ziemlich nass geworden (Außentemperatur 17 Grad). Als Matthi dann richtig friert und blaue Lippen bekommt, helfen auch die kleinen heißen Spots in unserem Becken nicht mehr. Wir beenden dieses super Erlebnis, damit die Jungs wieder warm werden. Nach dem Umziehen im Camper gönnen wir uns noch ein Heißgetränk und einen kleinen Schoko-Blaubeer-Muffin.
Wir fahren nach Whangamata zurück. Auf dem Weg haben wir (wieder) Probleme mit dem Camper. Motorzeichen leuchten auf und wir kontaktieren genervt die Vermietstation. Diese suchen uns zwecks Kontrolle eine Werkstatt auf unserer morgigen Strecke.
Es regnet dann auch wieder in Strömen. In Whangamata tätigt Marco noch ein paar Besorgungen in der Innenstadt. Wir anderen bleiben bei dem Wetter im Camper. Pat und Tim erwarten uns bereits. Wir machen uns für ein Abendessen parat und fahren mit Ihnen zum Essen in den Angelclub am Hafen. Tolle Location. Im Anschluss serviert uns Tim zuhause noch Vanilleeis mit frisch gekochtem Rhabarber aus eigenem Garten. Dazu stiften wir den Wein. Wir haben ein tollen und geselligen Abend...bis die Jungs dann zu müde sind. Wir verabschieden uns in unseren Camper und bringen die Jungs ins Bett.
Über den WDR Livestream verfolgen wir die Eröffnung des Straßenkarnevals...und wüschen allen Jecken daheim eine schöne Session. Dreimol vun Hätze ALAAF aus Neuseeland!!!