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JuMaMaJa’s Travel Diary

Sunday, 10 Nov 2019

Location: Coromandel Town - Cooks Beach, New Zealand

Map44. Tag
Es regnet die ganze Nacht. Wir hören es prasseln auf dem Camperdach. Mmmh. Da müssen wir erstmal überlegen, was wir mit dem Tag anfangen. Gegen 10 Uhr hört es auf zu regnen und wir entscheiden uns spontan doch den Zug „Driving Creek Railway“ zum „Eyefull Tower“ zu nehmen. Barry Brickwell ein huptberuflicher Töpferer hatte Anfang der 1970er Jahre die Idee auf seinem Land eine Eisenbahn auf den Berg fahren zu lassen. 1973 startete das Projekt und seit 1990 fährt seine Bahn für die Öffentlichkeit. Brücken, drei kurze Tunnel, zwei Spiralen und fünf Umkehrpunkte sind notwendig um genügend Aufstieg zum Turm zu gewinnen. Entlang des Weges durch Regenwald sieht man immer wieder Töpferprodukte. Die Reetablierung des ursprünglichen Waldes wird kontinuierlich weiterverfolgt, gepflanzt und gepflegt. Unzählige Kauribäume und andere einheimische Bäume werden neu gepflanzt. Uns gefällt die Strecke, am Ende steht die Besteigung des Eyefull Tower. Ein Holzturm, auch vom Eigentümer gebaut, mit tollem Ausblick auf die Küste. Hier fängt es dann passend wieder an zu regnen. Ein Glück, dass die Bahn überdacht ist. Unten an der Talstation angekommen, regnet es in Strömen.
Wir fahren nochmal in die Stadt und steuern ein Café an, zur Stärkung ein Stück Kuchen und ein Heissgetränk für alle. Da sich die Wetteraussichten nicht deutlich verbessern, kaufen wir noch Karten und andere Souveniers und setzen uns in den Camper. Wir fahren ein paar sehenswerte Routen mit dem Auto ab. Auf die Landzunge von Coromandel Town und an der Westküste hoch bis nach Colville und zurück. Dann queren wir die Coromandel Peninsula wieder und fahren an die Ostküste nach Whitianga und weiter nach Cooks Beach. Dort gibt es zwei freie Campingplätze. Der erste der deutlich schöner gelegen ist, ist schon voll. Also versuchen wir den Zweiten. Hier handelt es sich um 2 Stellplätze am Parkplatz zur Fähre. Während Marco nfängt zu kochen, regnet es draußen immer weiter. Es ist doch sehr gemütlich im Camper und wir sind dankbar, dass wir diese Version gebucht haben und keinen Zelturlaub ;-).