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JuMaMaJa’s Travel Diary

Friday, 15 Nov 2019

Location: Rotorua, New Zealand

Map48. Tag
Mt. Maunganui - Rotorua
In der Nacht zieht es sich zu und es fängt an zu regnen. Wir merken am Morgen, dass trotz des Regenwetters hoher Betrieb auf dem vor uns liegenden Boardwalk zum Mt. Maunganui ist. Die Morgensportler lassen sich durch ein wenig Wind und Regen nicht abhalten von ihrem Training.
Wir packen zusammen. Müllentsorgung, Dumpen, Wasserauffüllen und ab gehts nach Rotorua. Auf dem Weg nach Rotorua nutzen wir eine Tollstraße; diesmal bewußt, wir zahlen direkt übers Internet.
Als wir gegen Mittag in Rotorua hereinfahren, lockert sich passend der Himmel auf. Herrlich. Rotorua haben wir von unserer letzten Reise (2011) in guter Erinnerung und so freuen uns über den blauen Himmel. Sofort riechen wir den Schwefelduft, der hier mal mehr, mal weniger aber permament in der Luft hängt. Es brauch immer ein paar Atemzüge, bis man sich daran gewöhnt hat. Die Umgebung in und um Rotorua ist maximal geprägt vulkanischen Ereignissen. Hier hat man nicht gerade viel Erdkruste unter sich ;-). Zugleich bildet Rotorua ein Zentrum der beeindruckenden Maori-Kultur.
Wir fahren direkt den zentralen freien Campingplatz im Ort an und wir haben Glück. Erst ist kein Platz mehr frei, aber während wir überlegen was wir stattdessen machen, verlässt ein Fahrzeug seinen Platz. Spitze. Wir rüsten uns mit Kappe und Sonnencreme für einen Stadtspaziergang a la Lonely Planet-Reiseführer.
Vorbei am Museum of Art & History (einstmals ein Badehaus für Wohlhabende), dem Princes Gate Hotel, zum Lake Rotorua. Hier sehen wir zu, wie ein Wasserflugzeug auf dem See startet. Anschließend gelangen wir in das historische Maoridorf Ohinemutu. Das Versammlungshaus (Marae) der Maori-Gemeinde/Stämme liegt direkt neben der christlichen Kirche. Überall hier sieht man geothemische Auswirkungen: Teiche die blubbern, aufsteigender Schwefeldampf, Verfärbungen am Rand von Gewässern.
Wir kommen an einer kleinen Backstube vorbei. Zeit für den üblichen leckeren Flat White-Kaffee und einen Snack. Gestärkt erreichen wir den Kuirau Park der uns wieder und die Kinder erstmals beeindruckt. Blubbernde Schlammassen, schwefelde Quellen und ein See. Alles sehr stinking, aber auch sehr spannend. Neu ist ein Rastbereich im Park, an dem es auch Hotwater-Pools zum Baden der Füße gibt. Die probieren wir gleich mal aus und sind begeistert.
Anschließend geht es quer durch die Einkaufsstraßen von Rotorua. Ein Abstecher auf dem Spielplatz, vorbei an der Touristeninformation, dann checken wir das allg. Angebot vor Ort. Julia geht auf die Suche nach neuen Schuhen für die Jungs, aber ohne Erfolg. Marco schaut sich derweil die Arbeit der Handwerker/Schleifer in einer Jade-Juwelery an. Wir verpassen den Treffpunkt und es dauert etwas bis wir Marco wiederfinden.
Wir teilen uns anschließend erneut auf...Marco läuft zum Supermarkt und wir laufen zum Camper zurück, um das Abendessen vorzubereiten und einen Earl Grey zu trinken. Wir vertreiben die Zeit, spielen und warten auf Papa und die fehlenden Zutaten. Zeitgeich und erst im Supermarkt merkt Marco, dass die Geldbörse fehlt oder noch bei Julia sein muss. Was man nicht im Kopf hat, hat „Mann“ in den Beinen...also zurück zum Camper. Zum Glück hat Julia die Geldbörse, Marco kann den Einkauf erneut starten und wir kriegen heute doch noch was ordentliches zu essen :-).