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JuMaMaJa’s Travel Diary

Monday, 18 Nov 2019

Location: Egmont NP, Mt. Taranaki, New Zealand

Map52. Tag
Heute morgen ist der Mt. Taranaki immer noch nicht zu sehen. Es hat aufgehört zu regnen und wir starten nach dem Frühstück zu einer kleinen Wanderung und machen den Kapuni Loop. Dieser führt uns an die Dawson Falls. Der Weg ist toll: ein kleiner Fußweg, moosbewachse Bäume, Farn überall und (nach dem Regen) lauter Pfützen - Regenald pur. Es ist ein richtiges Abenteuer und zugleich Ziel die Füße trocken zu behalten. Passend am Wasserfall (18 m) fängt es dann auch wieder an zu regnen. Logo, das gehört zum Ambiente eines Regenwaldes ;-). Nach einer knappen Stunde sind wir, etwas durchnässt, wieder am Camper. Es regnet und regnet. Wir überlegen weiterzufahren und am nördlichen Zugang des Parkes auf mehr Sicht und besseres Wetter zu hoffen. Wir fahren also aus dem Kranz des Vulkans heraus (mit kurzer Verhinderung, da ein kleiner Camper nach einem Vorfall mit Fahrerflucht liegen geblieben ist und wir mit unserem größeren Fahrzeug erst nicht sicher vorbeikommen).
Wir fahren 58 km weiter und sind schließlich nun nur ca. 9km Luftlinie entfernt vom Ausgangspunkt; jetzt eben nur auf der nördlichen Seite des Mt. Taranaki. Es regnet die ganze Zeit und Marco erkundigt sich im Center nach den weiteren Aussichten. Es soll weiterregnen. Na toll. Wir entscheiden uns dennoch dazu heute an diesem Parkplatz abzuwarten. Im Visitorcenter gibts dann Kakao und Kaffee zum aufwärmen und als Snack Pommes. Am Nachmittag hört es dann auf zu regnen und wir schaffen noch zwei weitere Loop-Tracks in knapp 2 Stunden. Wieder sind es wunderschöne Naturpfade über Stock und Stein und größere Pfützen, die es zu überwinden gilt. Wahnsinnig schön dieser Regenwald, der den Vulkan nahezu perfekt kreisförmig umrundet. Schließlich machen wir es uns im Camper gemütlich:Tee trinken, lesen, spielen, ein wenig Video für die Jungs. Marco recheriert im Internet die nächsten Campgrounds, das Wetter und Co.; kocht dann ein leckeres Abendessen und schaut immer wieder hinaus auf den Berg. Irgenwann muss er doch seinen kompletten Kegel zeigen.
Nach weiteren Regenschauern klart es zum späten Abend hin noch ein wenig auf und wir bekommen eine bessere Sicht auf den Berg. Ein Foto, dass fast den ganzen Vulkankegel vor den Wolken zeigt, kriegen wir dann doch noch hin. Vielleicht sind morgen früh die Wolken ganz weg...