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The farthest place from here

This time I went too far. Literally. Only Antarctica is further away from central Europe than New Zealand. In the following months you may follow me here on my adventures through Aotearoa - the land of the long white cloud.

Dieses Mal bin ich zu weit gegangen. Wortwörtlich. Abgesehen von der Antarktis, gibt es kaum einen Ort der noch weiter von Mitteleuropa entfernt ist als Neuseeland. In den kommenden Monaten werde ich hier von meinen Abenteuern in Aotearoa - dem Land der langen weißen Wolke – berichten.

Diary Entries

Tuesday, 31 December 2013

Location: Home, Germany

Epilog - Kleinstadtblues

Von der großen weiten Welt in die kleine enge Welt innerhalb eines Tages. Es ging so schnell, wie es vor über einem Jahr anfing, nur halt retour. Die letzten Stunden in Down Under verbrachte ich auf dem Flughafen in Brisbane, wo meine letzten paar Dollar für ein Mitbringsel den Besitzer wechselten. Auf dem Flug nach Singapur kam ich mit einem Holländer ins Gespräch, der seit er fünfzehn war, in Australien lebte. Frits war sein Name und nachdem er jahrelang ein Beratungsunternehmen für Umweltfragen geleitet hatte, war er mittlerweile im Ruhestand. Heute arbeitet er nur noch aus Spaß an der Freude. Zum Beispiel als Englischlehrer auf freiwilliger Basis. An jenem Tag war er auf dem Weg nach Rumänien, um dort seine Dienste anzubieten. Er hatte eine interessante Lebensgeschichte und ich hoffte, ihm in dieser Hinsicht nacheifern zu können. Zumindest machte er mir Mut, was die Perspektiven nach meiner Rückkehr anging. Als wir Singapur erreichten, war es bereits dunkel und die Stadt wurde von gewaltigen Regenschauern heimgesucht. In der Bucht vor der Stadt lagen unzählige Frachter vor Anker, die von oben aussahen wie Spielzeugschiffe. Ein Drittel des Weges war geschafft.
Am Mittwochmorgen landete ich in Berlin und das Wetter folgte mir auf den Fuß. Der Himmel war wolkenverhangen und es regnete. Überraschender Weise war ich darüber keineswegs erschüttert; genau so hatte ich mir die Ankunft vorgestellt. Am Hauptbahnhof eingetroffen, begab ich mich zur Reiseinformation, denn die Fahrtzeiten für meine Zug in Richtung Heimat hatten sich geändert. Auf meine Frage, welche von den Abfahrtszeiten denn nun die richtige sei, erwiderte mir die Dame am Schalter mit ihrem Berliner Charme: „Da kann ick Ihnen och nich weitahelfen. Da müssen se halt ma uff de Infotafel schauen.“ Ahhh der deutsche Dienstleistungssektor...herzerfrischend. Endlich wurde ich wieder behandelt wie ein Ärgernis. Vorbei die Zeiten in denen Gespräche mit „Wie geht’s ihnen?“ und „Wie kann ich ihnen helfen?“ anfingen. Ich sog die wiedergewonnene deutsche Freundlichkeit in mich auf, wie den Duft frischgebackener Kekse zu Weihnachten.
Als ich den Dessauer Bahnhof erreichte, riss die Wolkendecke auf und etwas blau zeigte sich am Himmel. Eigentlich wollte ich mit dem Bus bis nach Hause fahren, und „Überraschung!“ rufen. Leider fuhr der nächste erst in zwei Stunden. Willkommen in der ostdeutschen Provinz. Ich rief also meinen Vater an und ließ mich abholen. Der letzte Teil des Weges führte mich über die vertraute Landstraße und durch den herbstlich bunten Wald hindurch. Nichts hatte sich verändert. Alles sah noch genauso aus, wie ich es verlassen hatte - bis auf unseren Garten, der nach der Jahrhundertflut und der nach sich ziehenden Sturmfront dutzende Bäume umgerissen hatte. Viel Arbeit für die kommenden Wochen und Monate. Zumindest hatte ich etwas, um mich zu beschäftigen. Die Überraschung meiner Mutter gelang mir dennoch recht gut. Als sie von der Arbeit nach Hause kam, saß ich einfach in der Küche, als wäre ich nie weg gewesen. Die Freude war entsprechend groß. Während sich die ersten Tage noch merkwürdig anfühlten, genoss ich es bald sichtlich, alte Freunde zu besuchen, wieder in meinem eigenen Bett zu schlafen und im Winter dank Doppelverglasung und Zentralheizung nicht frieren zu müssen. Ja, ich war wieder angekommen.
Die Heimkommensfreude währte jedoch nicht ewig und schon bald war ich übersättigt mit all dem Komfort. Es gab keine Veränderungen mehr, trotzdem spürte ich, wie das Leben an mir vorüberzog. Meine Freunde waren überall, nur nicht hier. Von vierundzwanzig Stunden unter Menschen wurden einige wenige. Ich hatte keine Aufgabe mehr und das mit der Jobsuche stellte sich schwerer heraus als gedacht. Ich fühlte mich verloren und wusste schlagartig wieder, warum ich damals weg wollte. Da war er also wieder, der Kleinstadtblues.
Seit kurzem bin ich dreißig und morgen beginnt ein neues Jahr. Es ist nicht nur eine Zahl, die sich ändert, es ist auch ein gänzlich neuer Abschnitt in meinem Leben. Vorbei ist das Studium und vorbei ist die große Reise. Jetzt heißt es, meinen Platz zu finden; mir neue Räume zu schaffen. Als ich im Oktober letzten Jahres nach Neuseeland aufbrach, wähnte ich mich vor einer großen Herausforderung. Doch nach ein paar Tagen der Eingewöhnung merkte ich, dass das Leben als Reisender weit unkomplizierter ist, als ich zuvor vermutete. Nun, da ich wieder nach Hause zurückgekehrt bin, scheint es mir allerdings so, als stünde mir die wahre Herausforderung erst noch bevor.

Monday, 04 November 2013

Location: Cairns, Australia

Der Flug der Fledermäuse

Nach einem verregneten Abend, den ich aus Kostengründen in einem der Zelte des Hostels verbrachte (das zu allem Überfluss auch noch undicht war) machte ich mich am nächsten Morgen auf den Weg nach Port Douglas. Die Strecke kannte ich ja bereits von meiner Tour am Vortag. Dort angekommen checkte ich in Doug’s Backpackers ein, dass eher einem großen Campingplatz als einer Herberge glich und vornehmlich von jungem Partyvolk bewohnt wurde. Nun gut, ich wollte dort ja keine Wurzeln schlagen, sondern war hier, um meine Bekannte besuchen. Kreesta und ich hatten uns für die Mittagszeit an der Surf Bar am Strand verabredet. Nach New York, Paris, Brüssel und Denver war nun Port Douglas zu einem weiterer Ort auf der Liste unserer scheinbar zufälligen Treffen geworden. Als ich die Bar betrat, saß sie gerade mit ihrer Freundin Emma an der Bar. Ich freute mich sehr sie wiederzusehen, auch wenn ich ein bisschen verärgert war, dass sie sich ewig nicht gemeldet hatte. Allerdings besitzt sie die Eigenschaft, jeglichen Unbill aufzunehmen wie eine Teflonpfanne und so konnte ich ihr schon nach wenigen Sekunden nicht mehr böse sein. Nachdem sie sich von ihrer Bekannten verabschiedet hatte, gingen wir hinunter zum Strand, um über alte Geschichten und neue Pläne zu quatschen. Wie sich heraus stellte, war Kreesta mal wieder auf nem Fitness-Trip und hatte sich deswegen für eine Teilstrecke des Reef-Marathons angemeldet. An jenem Abend hatte sie sich mit ihren „Mitläufern“ zum Pizzaessen verabredet (Bekanntschaften schließt sie ziemlich schnell), wozu auch ich kurzerhand eingeladen wurde. Im Nachhinein stellte sich meine Teilnahme allerdings als keine so gute Idee heraus, denn ich fand mich alleine unter sieben Frauen wieder. Was sich zunächst wie der Traum eines jeden Mannes anhört, löst in der Realität jedoch akutes Fremdschämen und spontane Fluchtreflexe aus, insbesondere wenn Alkohol ins Spiel kommt und man der einzige „Aussätzige“ am Tisch ist. Aber ich überstand auch das...mit minimalen psychischen Schäden.

Am nächsten Morgen traf ich mich mit Kreesta in der Stadt, um sie bei ihrem Achtelmarathon anzufeuern, den sie dann auch erstaunlich mühelos durchzog. Hernach verabredeten wir uns für den Abend und ich zog los, um mit der Kamera die Umgebung zu erkunden. In einem Buchladen mit Café gönnte ich mir einen Milchkaffee und einen vorzüglichen Banane-Wallnuss-Muffin. Mein erstes Wegziel war der ANZAC-Park mit dem dortigen Trödelmarkt und allerlei käuflichem Klimbim für die Kundschaft mit der locker sitzenden Geldbörse. Also nicht für mich. Danach machte ich einen Abstecher zum Aussichtspunkt, von dem aus man eine wunderbare Sicht auf den langen Strand von Port Douglas hatte. Da gerade Ebbe herrschte, nutzte ich diesen Umstand zu einem Spaziergang auf den nun freiliegenden Felsen, zwischen denen sich Krabben, Eidechsen und kleine Fische tummelten. Auf dem Weg zurück in meine Unterkunft, erschien mir ein beherzter Sprung ins Meer als überaus lohnenswert. Gesagt getan. Das Wasser war ungefähre achtundzwanzig Grad warm und die Wellen brachen nur so über mich herein. Ich fühlte mich wie ein Kind, dass voller Inbrunst in einer Pfütze planscht. Nur dass die Pfütze eben größer war. Zum Mittag gab es Resteessen. Danach ging’s zum Dösen in die Hängematte und am späten Nachmittag nochmal in die Fluten, um den salzigen Pazifik noch einmal richtig zu genießen. Als sich die Badeaufsicht verabschiedete, sagte auch ich dem Meer auf Wiedersehen und beschloss, die letzten Sonnenstunden noch mit einem Buch am Strand zu verbringen. „On The Road“ von Jack Kerouac. Der Backpacker-Roman schlechthin. Da die Sonne auf der gegenüberliegenden Seite von Port Douglas, an der Mündung des Packers Creek unterging, begab ich mich dorthin, um dem Ereignis beizuwohnen. Wie es der Zufall wollte, lief ich an einer Bar vorbei, in der Kreesta mit ihren Freunden saß. Bestens, damit hatte sich die Abendplanung ja bereits erledigt! Ich sagte kurz „hallo“, setzte meinen Weg aber fort, da ich mir den Sonnenuntergang nicht entgehen lassen wollte. Ich begab mich an eine ruhige Stelle des Ufers und genoss das Geschehen, während Boote an mir vorüberfuhren, Menschen sich am Pier verlustierten, Wellen gegen die Steine schlugen und Blätter in der warmen Abendluft raschelten. Als die Sonne hinter den Bergen des Tafellands verschwand, blieb nur ein gelbes Glühen zurück, das bald verblasste. Doch mir war nicht zum Trauern zumute, sondern zum Feiern und so begab ich mich zurück in die Bar, und bestellte mir was süffiges zum Anstoßen. Dort spielte gerade eine Country-Band aus Neuseeland, was Kreesta dazu veranlasste, ihre Line-Dance-Künste zum Besten zu geben. Je später der Abend und je zahlreicher die Getränke, desto lustiger wurde die Runde, bis wir mit Beginn der Sperrstunde mehr oder weniger vor die Tür gesetzt wurden. Da wir alle noch guter Laune waren, ging die Party kurzerhand in der Wohnung einer Bekannten weiter, bis uns irgendwann die Müdigkeit überkam. Da Kreesta und ich den selben weg hatten, begleitete ich sie noch bis vor die Tür. Als wir uns verabschiedeten, wussten wir nicht für wie lange, doch wir versprachen uns, uns wiederzusehen. An einem anderen scheinbar zufälligen Ort auf der Welt. Einen schöneren Abschied von Down Under hätte ich mir nicht vorstellen können. Glücklich und zufrieden lief ich über leere Straßen zu meiner Unterkunft zurück, während das Kreuz des Südens auf mich herab schien.

Heute ist der letzte Tag meiner langen Reise und wie ließe sich ein solcher besser beginnen, als mit einem Sonnenaufgang am Pazifik!? Trotz Übermüdung schaffte ich es in der Frühe aus dem Bett, um die ersten Sonnenstrahlen dieses vierten Novembers vom Strand aus zu begrüßen. Ein paar übermütige Jogger waren noch früher aufgestanden und hinterließen ihre Fußabdrücke im nassen Sand. Ich setzte mich hin und versuchte mein Bewusstsein für den Moment zu schärfen. Ich wollte die ganze Atmosphäre in mich aufzusaugen. Das goldene Licht, das Plätschern der Wellen, der weiche Sand, die frische Meeresluft. In der nächsten Zeit würde ich wohl ohne sie auskommen müssen.
Nach dreizehn Monaten und über neunzig Tagebucheinträgen verlasse ich morgen die südliche Hemisphäre, in der nun der Sommer anbricht, in Richtung herbstliches Europa. Dort erwartet mich meine Familie und meine Freunde, die ich mit meiner Rückkehr hoffentlich überraschen kann, denn über den konkreten Flugtermin habe ich sie noch nicht in Kenntnis gesetzt. Wie es danach weitergehen wird? Ich habe keine Ahnung und wer weiß schon was die Zukunft bringt!? Angst habe ich jedenfalls nicht, denn wenn ich hier eine Sache gelernt habe, dann die, dass sich immer irgend eine Gelegenheit ergibt und am Ende irgendwie alles gut ausgeht. Als ich im Oktober letzten Jahres meinen Rucksack packte, um meine Reise in die Ferne und Ungewissheit zu beginnen, plagten mich vor allem Ängste. „Hast du dir das wirklich gut überlegt?“ „Wirst du dort jemals einen Job finden?“ „Was machst du, wenn dir das Geld ausgeht?“ Tja, und dann traf ich die tollsten Menschen, erblickte die atemberaubendsten Orte...und verrichtete die niedersten Tätigkeiten für eine Handvoll Dollar aber okay, alles hat seinen Preis. Die Erfahrungen und Eindrücke, die ich nun mit nach Hause nehme, sind jedenfalls unbezahlbar.
Als letzte Aktion vor meiner Abreise werde ich mich heute Nachmittag in die Innenstadt von Cairns begeben und einem Ereignis beiwohnen, dass gut zu meinem Abschied passt. Täglich nach Sonnenuntergang verlassen hunderte Flughunde ihren Schlafplatz in den Bäumen an der Aplin Street, um in die dunkle Nacht hinauszufliegen. Scheinbar ziellos schwärmen sie in alle Richtungen, nur um mit dem Beginn des nächsten Tages wieder in ihr Heim in den Bäumen zurückzukehren. Morgen werde ich es ihnen gleich tun und wenn dann die Sonne aufgeht, bin auch ich wieder...zu Hause.

Friday, 01 November 2013

Location: Cairns, Australia

Cape Tribulation

Ich bin zurück von meiner kleinen Bustour durch das nördliche Queensland. Sie war schon ziemlich auf Urlauber zugeschnitten, was ja eigentlich nicht so in meinem Sinne ist aber es war allemal besser als sich zu langweilen. Unser Busfahrer und Wanderführer war ein Aborigine names George. Er ist vom Stamm der Irukandji, die ursprünglich in der Region um Cairns lebten. Nach diesem Volk wurde auch eine Quallenart benannt, die zu den tödlichsten der Welt gehört und deren Saison nun bald wieder beginnt. Das tückische an ihnen ist: ihr Körper misst nicht mehr als einen Zentimeter in der Länge und sie sind fast durchsichtig. George jedenfalls erzählte uns allerlei Geschichten über die australischen Ureinwohner, die Region und wie Cairns noch zu seiner Kindheit aussah, nämlich nahezu unbewohnt und weit entfernt von der heutigen Tourismus-Hochburg. Das Bild, das außenstehende oft von den Aborigines haben, ist zumindest ziemlich verzerrt. Sie sind keinesfalls eine homogene Volksgruppe, wie wir oft meinen. Sie sind ungefähr so unterschiedlich wie Spanier und Finnen, Russen und Franzosen. So nutzte man in Nordaustralien zum Beispiel keinen Bumerang. Dafür wiederum war in Südaustralien das Didjeridu unbekannt.
Unser erster Halt war der Daintree River. Dort stiegen wir nach einem Frühstückstee auf ein Boot um und verabschiedeten uns zeitweilig von George. Das Ruder übernahm nun ein Crocodile-Dundee-Verschnitt erster Güte. Er schipperte mit uns durch die Mangrovenwälder und erzählte uns vom ältesten Regenwald der Welt, von den Bäumen, die das Salz des Flusses über die Blätter abgeben und von den Bewohnern dieses Biotops. Krokodilen. So richtig aus der Nähe bekamen wir aber keins zu sehen. Nur im Dickicht waren das eine oder andere Mal ein Kopf oder zwei starre grüne Augen zu sehen. Am Ende unserer kleinen Schiffsreise warte George mit dem Bus auf uns. Nächster Stopp: Daintree Regenwald.
Die Begehung erfolgte leider auf einem kurzen Rundweg, der extra für Touristen angelegt wurde. Eigentlich zu erwarten aber trotzdem ein wenig enttäuschend. George erzählte uns von der Bedeutung der Kasuare - der bläulich gefiederten Laufvögel - für das Ökosystem und dass wir uns besser nicht mit ihnen anlegen sollte, da sie ein ausgeprägtes Territorialverhalten hätten. Das einzige was wir zu Gesicht bekamen, war aber eine Baumechse und eine Kolonie grüner Waldameisen, von denen sich George eine in den Mund steckte und meinte „die schmecken wie Limetten.“ Gut zu wissen.
Danach ging es weiter zum Endpunkt unserer Reise. Cape Tribulation - Kap Trübsal. Was für ein schöner Name, den sich James Cook ausgedacht hat, als er dort mit seinem Schiff auf Grund lief. Als wir ankamen war gerade Ebbe. Zwar kann ich nicht behaupten, dass es seinem Namen alle Ehre machte, besonders spektakulär war es aber auch nicht. Dafür standen überall Schilder, die vor Krokodilen im Wasser warnten. Gesehen haben wir aber weit und breit keins.
Nach einer kleinen Mittagspause begaben wir uns auf den Rückweg. Auf diesem machten wir noch einen kurzen Halt an der Mossman Schlucht. In dem dortigen Gebirgsfluss darf man sogar baden. Da ich ja schon in Neuseeland immer in einen dieser klaren Ströme hineinspringen wollte, zog ich mir die Badehose an und sprang ins kühle Nass. Es war angenehm erfrischend.
Seit neunzehn Uhr bin ich nun wieder zurück in meinem Hostel. Mit Kreesta habe ich mittlerweile Kontakt aufgenommen und wir wollen es nun endlich mal hinbekommen uns zu treffen. Morgen geht es also erneut mit dem Bus nach Norden, allerdings nur bis Port Douglas. Bald heißt es dann endgültig Abschied nehmen von Down Under. In fünf Tagen geht mein Flieger zurück in die Heimat. Die letzten Tage werde ich also noch einmal mit allen Sinnen genießen.


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Recent Messages

From Dianchen^^
Soooo Eric, ich hab mich auch endlich mal hier durchgeschmökert. Sehr amüsant beschrieben...der typische Eric-Sarkasmus ist auch immer mal zu erhaschen; freu mich auf mehr! :)
Response: Hey, danke schön. Ich müsste mich mal wieder hinsetzen und was schreiben aber irgendwie fehlt mir vor lauter Freizeit die Zeit. ;) Naja, ich komme wohl nicht drum herum...
From Ann-Kristin
Eric,
ich werde aufgeregt und interessiert verfolgen, was du erlebst. Ich freue mich für dich mit, dass du 'gen Süden' ent-fliegst und werde in so mancher 40-Std.-Woche ein paar Gedanken an deine hoffentlich leichtfüßigen und schönen Erfahrungen verschwenden.
Lieben Gruß!
Response: Haha, okay, mach das. Lieben Gruß zurück. :)
From Marilyn
Hey Eric,
wie geil is denn dein Blog hier bitte :) Wusste ich gar nich...werde dir jetzt spannend folgen. Schade, dass wir uns nun doch so knapp verpassen...wann kommst du denn wieder?
Ich wuensche dir einen guten Flug und ein ereignisreiches Abenteuer, viele nette Menschen, interessantes Essen und eine geile Zeit overseas :)
Response: Danke dir. Ich wünsch dir nen stressfreien Umzug nach London. Dann sieht man sich ja vielleicht mal wieder öfter.
From Katja
Hach, das hast du aber schöööön geschrieben *seufz*. Sorry, hab erst jetzt geschafft, mal deinen letzten Eintrag zu lesen. Willkommengeheißen hab' ich dich ja schon live und in Farbe. Bin auch schon ganz gespannt, wo's dich dann als nächstes hinzieht.
Response: Das bin ich auch Katja. :)
From Nina
Das Ende toppt tatsächlich nochmal alles...
Response: Die Nina, treue Leserin bis zum Schluss. :)
Danke dir!
From Katharina
hallöle mein lieber ex-erasmus-kumpan!

ich muss mich hier auch mal als stille leserin outen. während des verfassens meiner durchaus stinklangweiligen hausarbeit gönnte ich mir des öfteren einen deiner berichte und war hin und hergerissen zwischen begeisterung und lachsalven der höchsten güte;) vielen dank dafür!
ich wünsche dir noch eine wunderbare zeit in amsterdam!

liebste grüße,
katharina
Response: Hey Katharina, schön von dir zu hören! :) Ich bin immer wieder überrascht, wer doch so alles meinen Blog liest. Dann haben sich die vielen Stunden des Grübelns darüber "wie ich es am besten schreibe" ja gelohnt! Mittlerweile bin ich allerdings schon wieder zu Hause und versuche mich an die Kleinstadt zu gewöhnen.
Viele Grüße zurück!
From Mäcky
War mir ne Freude Euch zu treffen! Cooler Blog...vielen Dank für die nette Beschreibung :)
Bis bald wieder.
Response: War mir eine Ehre Larss. ;) Gerne wieder!
From Katja
Mensch, na, da bin ich aber froh ... Otto von GUericke hat das damlas nicht mal mit 14+ Pferden hingekriegt ;) Na, das lässt sich doch einrichten :P Bis bald, lass dir schon mal was einfallen :D Freuen uns schon riesig.
Übrigens finde ich es sehr unerhaltsam und auch ein bisschen fair, dass nicht nur Frauen ihr Problemchen mit Friseuren haben, hehe (Fotos!).
From Katja
Herrlich, habe mich köstlich amüsiert. Das sollte später tatsächlich veröffentlicht werden. Absolute Highlight bisher "angenehme Weltuntergangsstimmung" und "verfressener Opportunist" ! Wie ich sehe, scheinst du dich mit Pub-Crawls und Buffets über Wasser zu halten (mal abgesehen von dem Ausrutscher mit dem Virus) und das freut zu hören (und zu lesen). Freue mich auf meeeehr und natürlich auf das Besuchs-WE mit Karen. Btw, sorry, aber ich fürchte, wir schleifen dich dann nochmal durch alle Touri-Sehenswürdigkeiten. Oder wir erlaufen das mal schön selbst und du zeigst uns am Abend dann die gemütlichsten Pubs und Bars ever ;) Immerhin hast du da ja nun genügend Erfahrung. Liebe Grüße, viel Spaß, Spannung und Spiel noch ... achso, und Überraschung

Katja
Response: Danke für dein Lob Katja aber durch die Touri-Meile schleift ihr mich nur gefesselt und an einem langen, von einem Pferd gezogenen Seil! ;)
Bis bald!
From Ida
Monsieur,

köstlich, köstlich,... deine art zu schreiben. chapeau!!
du solltest kolumnist werden. ich werde den blog hier aufmerksam verfolgen und bin gespannt, wann du dort die macht in brüssel übernehmen wirst.
...empfang von meck-pomm. schön, schön. du hast wohl wenigstens einmal irgendwo zwischen häppchen und schampus darauf aufmerksam gemacht, dass du schon mal in greifswald warst.

bis die tage. salut:-)
Response: Vielen Dank Ida. Freut mich sehr, dass es dir gefällt. :)
Wenn ihr mich besucht, dürft ihr euch gerne selber bei Meck-Pom vorstellen. Die freuen sich bestimmt über euer Interesse.
Was die Macht angeht...ich fange erstmal klein an. ;)
From Nina
Haha, sehr amüsant! Amiens lässt grüßen...Erinnerungen werden wach... Aber klingt ja allgemein eher entspannt, was du dort so treibst. By the way: "Si l'alarme vous dérange, nous l'éteindrons, bien sûr!" Oder so ähnlich.
Response: Danke dir. Auch für die Übersetzung. Ich merk's mir für's nächste mal. ;)
Ansonsten isses schon recht entspannt. Ich sammle zwar jeden Tag Überstunden aber richtig bösen Stress hatte ich bisher noch nicht.
From leni
oh mein gott... was für eine stressige abreise... du tust mir leid! ich fahre heute los richtung frankreich - mit 30kg gepäck, aber zum glück fährt mich der bus direkt ohne umsteigen nach chambéry :)
Response: Ohne Stress kann ich nicht arbeiten. ;) Gute Reise Leni. Ich beneide dich.
From Nina
gut, dass du nix negatives über meinen kartoffelsalat geschrieben hast! das gleicht die sache mit den "blecheiffeltürmen" aus... ;)
Response: Haha...hey komm, die Eiffeltürme waren nun einmal nicht aus Platin.
Und dein Kartoffelsalat war très délicieux! ;)
From leni
hey hey... hier fehlt ein update! oder bist du zu gestresst?
Response: Done!
Sorry Leni, mir fehlt wohl deine Motivation. ;)
From hannes
Du alte Pflaume,

Ankara läuft toll - ich hab ein paar richtig gute Kurse erwischt und auch schon ne Menge netter Leute kennen gelernt, unter anderem meinen netten türkischen Zimmermitbewohner (eigentlich unvorstellbar, auf 11 m²... fast wie im Gefängnis). Hab hier auch schon einen Zossen kennengelernt, der ist Halb-Tunesier und heißt Kamel. Kannst dir ja denken, was man damit so an Späßen treiben kann ;-) Wie lange weilst du denn noch in Zossland? Der Nic müsste doch bald schon wieder nach Erlangen zurück, ist das bei dir auch so?
Lass krachen Eric!

P.S.: Mach dir mal keine Sorgen wegen deines Namens: Ich hab gestern beim Frisbeetraining einen Türken kennengelernt, der tatsächlich Salami heißt!

Greetz,
Hannes
Response: Hey Hannes!
Du wohnst echt mit jemandem auf 11m² zusammen? Jetzt sag nicht die haben dich eingebuchtet!? :p
Ich komme für Weihnachten wieder zurück nach good old Germany, fahre dann aber nochmal im Januar zurück, bevor dann Anfang Februar der Spaß zuende geht.

Viel Spaß mit Kamel und Salami,
die Pflaume. ;)
From Hannes
Hey Eric.

rate mal was pflaume auf türkisch heißt ;-) ?
Alles fit bei den Zossen?

Gruß aus Ankara,
Hannes
Response: Hey Hannes,

lol, hab gerade nachgeschlagen was Pflaume auf türkisch heißt. Na danke. ^^
Schön das es dich auf meinen Blog verschlagen hat. Danke für deine Nachricht. Bei mir ist alles fit, wie du lesen kannst. Ich hoffe bei dir auch. Lass es dir gut gehen!
From leni
salut, ich warte auf ein kleines update!! na los!! :)
Response: Da haste. ;)
From lucy in the sky
So, madame hat die Romane bewältigt und sich dabei gut amüsiert - v.a. die ersten Einträge sind witzig. Ich mag die glossierende Sprache, die eingestreuten altmodischen Wörter, den Eric-Ausdruck allgemein. Wie ist die Soziologie in Amiens? Oder belegst du dort v.a. Politik?
Response: Salut!
Du hast das echt alles gelesen? Wow. Danke. :) Eigentlich mache ich nur Politik aber dort habe ich auch 2 Soziologieseminare "Methodes des sciences sociales" und "Sociologie électorale". Wie die sind, kann ich dir sagen, wenn ich irgendwann mal genau verstehe was die Profs sagen. ^^
From Kreesta
You are an amazing photographer!!! My friend agrees (she loves the pictures too) :) Too bad I can't read German (you might have to teach me). Oh yeah, and did I mention I loved those pictures?!?! ;)
Response: Wow, thanks a lot Kreesta. I'm happy to hear that.
See you in Paris (hopefully). ;)
From Schnatt
Gefällt mir, ist interessant und amüsant. Ich komme mir vor, als wäre ich dabei und könnte auch so viel französisch wie Du
Response: Danke dir! Soviel Französisch isses allerdings noch nicht. ;)